Mallorca Sehenswürdigkeiten – Die Top-Highlights der Baleareninsel
Mallorca Sehenswürdigkeiten im Überblick: Kathedrale La Seu, Serra de Tramuntana, Valldemossa, Drachenhöhlen und Talayot-Stätten mit Preisen und Tipps.…

Mallorcas Top-Sehenswürdigkeiten reichen von der gotischen Kathedrale La Seu über die UNESCO-Welterbe-Bergkette Serra de Tramuntana bis zu den Drachenhöhlen und prähistorischen Talayot-Stätten.
Das Wichtigste in Kürze
- Mallorca besitzt zwei UNESCO-Weltkulturerbestätten: die Serra de Tramuntana als Kulturlandschaft und die Kathedrale von Palma mit weiteren Bauten.
- Die Kathedrale La Seu in Palma ist 121 Meter lang und 55 Meter breit, ihr Mittelschiffgewölbe erreicht 44 Meter Höhe; der Eintritt kostet 9 Euro.
- Antoni Gaudí gestaltete zwischen 1904 und 1914 den Baldachin der Kathedrale, Miquel Barceló schuf 2007 die Keramik-Kapelle Santíssim.
- In der Kartause von Valldemossa verbrachten Frédéric Chopin und George Sand den Winter 1838/39; Chopins Pleyel-Klavier ist dort als Museum erhalten.
- Die Coves del Drach in Porto Cristo erstrecken sich über fast 1.200 Meter und beherbergen den Martel-See, einen der größten unterirdischen Seen der Welt.
- Das Künstlerdorf Deià war über 50 Jahre Wohnort des britischen Schriftstellers Robert Graves, der dort 1985 starb.
- Die prähistorische Talayot-Kultur blühte von etwa 1300 bis 123 v. Chr.; bedeutendste Anlage ist Capocorb Vell im Süden mit fünf Turmstrukturen.
Mallorca Sehenswürdigkeiten – Die Top-Highlights der Baleareninsel
Mallorca ist eine Insel von überraschender kultureller Tiefe und atemberaubender landschaftlicher Grandeur. Weit über das Klischee der reinen Sonne-Strand-Destination hinaus bietet sie eine beeindruckende Fülle von Sehenswürdigkeiten, die von prähistorischen Steinsetzungen über maurische Festungen, gotische Kathedralen und barocke Klöster bis hin zu modernistischer Architektur und spektakulären Naturphänomenen reichen. Die UNESCO hat gleich zwei Stätten zum Weltkulturerbe erklärt – die Serra de Tramuntana als einzigartige Kulturlandschaft und die Kathedrale von Palma zusammen mit anderen bedeutenden Bauten – und Dutzende weiterer Orte sind von herausragender kultureller und historischer Bedeutung. Dieser umfassende Guide führt Sie zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der Insel, sorgfältig geordnet nach Regionen und mit praktischen Besuchsinformationen, die Ihnen bei der Planung Ihrer Erkundungstouren helfen.
Die Geschichte Mallorcas reicht über 3.000 Jahre zurück und hat eine außergewöhnliche Dichte an kulturellen Zeugnissen hinterlassen. Von den rätselhaften Steinsetzungen der prähistorischen Talayot-Kultur über die römischen und byzantinischen Siedlungen, die jahrhundertelange maurische Herrschaft mit ihrer hochentwickelten Wasserkultur und Landwirtschaft, die christliche Reconquista im 13. Jahrhundert bis zur Blütezeit des katalanischen Modernismus Anfang des 20. Jahrhunderts – jede Epoche hat ihre unverwechselbaren Spuren auf der Insel hinterlassen. Diese faszinierende kulturelle Schichtung macht Mallorca zu einem einzigartigen Freilichtmuseum, in dem man buchstäblich durch die Jahrtausende spazieren und die verschiedenen historischen Epochen an einem einzigen Tag erleben kann. Die Insel ist dabei weit mehr als die Summe ihrer monumentalen Bauten – es sind die vielen kleinen Kapellen, die versteckten maurischen Brunnen, die uralten Trockensteinmauern und die stillen Klosterhöfe, die den besonderen Zauber Mallorcas ausmachen.
Palma de Mallorca – Die Hauptstadt der Kathedralen und Paläste
La Seu – Die Kathedrale von Palma im Detail
Die Kathedrale Santa María, von den Mallorquinern liebevoll und respektvoll La Seu genannt, ist das unbestrittene Wahrzeichen der Stadt und eine der beeindruckendsten gotischen Kathedralen ganz Europas. Der monumentale Bau begann im Jahr 1230 unmittelbar nach der christlichen Rückeroberung Mallorcas unter König Jaume I., zog sich über fast 400 Jahre hin und resultierte in einem Bauwerk von atemberaubenden Dimensionen: 121 Meter lang, 55 Meter breit und mit einem Mittelschiffgewölbe von 44 Metern Höhe – eines der höchsten Gewölbe der gesamten Gotik überhaupt. Die berühmte Rosette, das sogenannte gotische Auge der Kathedrale, misst fast 14 Meter im Durchmesser und besteht aus über 1.200 einzelnen, handgefertigten bunten Glasstücken, die den gesamten Innenraum in ein mystisches, ständig wechselndes farbiges Licht tauchen und zu den größten ihrer Art weltweit zählt. Die Kathedrale wurde direkt auf den Fundamenten der großen Moschee von Medina Mayurqa errichtet, die ihrerseits auf einem römischen Tempel stand.
Zweimal im Jahr, zur Wintersonnenwende am 21. Dezember und zur Sommersonnenwende am 21. Juni, entsteht ein spektakuläres und von Besuchern aus aller Welt sehnsüchtig erwartetes Lichtspiel, wenn das farbige Licht der großen Rosette exakt auf die gegenüberliegende Wand und die kleinere Rosette projiziert wird und dort eine leuchtende Acht bildet – ein Phänomen von fast magischer Schönheit, das die präzise astronomische Ausrichtung des Baus beweist. Antoni Gaudí, der geniale katalanische Architekt, war zwischen 1904 und 1914 an der umfassenden Renovierung des Innenraums beteiligt und hinterließ unter anderem den beeindruckenden Baldachin über dem Hauptaltar mit seinen charakteristischen organischen, fast lebendig wirkenden Formen, die seine unverwechselbare Handschrift tragen. Der zeitgenössische katalanische Künstler Miquel Barceló gestaltete 2007 die spektakuläre Kapelle Santíssim mit einer monumentalen, raumgreifenden Keramikarbeit, die das biblische Wunder der Brotvermehrung in einer dunklen, fast submarinen Ästhetik thematisiert und zu den bedeutendsten zeitgenössischen Kunstwerken in einem sakralen Raum gehört. Der Eintritt beträgt 9 Euro, geöffnet montags bis samstags 10 bis 17:15 Uhr. Der Besuch der Dachterrassen mit Führung kostet 15 Euro extra.
Palau de l’Almudaina – Der Königspalast mit maurischen Wurzeln
Direkt neben der Kathedrale und mit ihr durch einen schmalen Durchgang verbunden erhebt sich der beeindruckende Königspalast La Almudaina, ursprünglich eine mächtige maurische Festung aus dem 10. Jahrhundert, die nach der christlichen Reconquista zum repräsentativen Sitz der Könige von Mallorca umgebaut und erheblich erweitert wurde. Heute dient das geschichtsträchtige Gebäude als offizielle Sommerresidenz des spanischen Königs Felipe VI., ist aber in den Sommermonaten für Besucher geöffnet und bietet einen faszinierenden Einblick in die königliche Geschichte der Insel. Die Architektur ist eine faszinierende, fast nahtlose Mischung aus maurischen, romanischen und gotischen Stilelementen, die die wechselvolle Geschichte des Bauwerks widerspiegeln. Besonders sehenswert sind der große gotische Saal mit seinen kunstvollen, reich bemalten Holzdecken und den monumentalen Wandteppichen, die intime Kapelle Santa Ana mit ihrem romanischen Portal und die gut erhaltenen maurischen Bäder mit ihren charakteristischen Hufeisenbögen und sternförmigen Lichtöffnungen in der Decke. Der Eintritt beträgt 7 Euro, dienstags bis sonntags von 10 bis 17:30 Uhr geöffnet.
Castell de Bellver – Die einzigartige Rundburg
Hoch über Palma thront auf einem dicht bewaldeten Hügel das Castell de Bellver, eine der wenigen vollständig kreisrunden Burgen Europas und ein einzigartiges, architektonisch herausragendes Zeugnis mittelalterlicher Militärbaukunst. Erbaut zwischen 1300 und 1311 unter der Herrschaft von König Jaume II. von Mallorca, beeindruckt die Burg mit ihrem vollkommen perfekten kreisrunden Innenhof, den drei massiven Rundtürmen und dem freistehenden Bergfried. Die Aussicht von den breiten Wehrgängen über Palma, die gesamte Bucht und die majestätische Serra de Tramuntana ist schlichtweg spektakulär und einer der schönsten Panoramablicke der gesamten Insel. Im Inneren beherbergt die Burg das Historische Museum der Stadt mit einer beachtlichen Sammlung archäologischer Funde, römischer Skulpturen und mittelalterlicher Artefakte. Eintritt 4 Euro, dienstags bis samstags 10-18 Uhr, sonntags bis 15 Uhr.
Banys Àrabs und die Altstadt Palmas
Inmitten der verwinkelten Altstadt, versteckt in einem kleinen, verwunschenen Garten, liegen die Banys Àrabs, die einzigen vollständig erhaltenen maurischen Bäder auf Mallorca. Die aus dem 10. Jahrhundert stammende Anlage besteht aus einem Kaltbaderaum und einem Warmluftraum mit einer von zwölf schlanken Säulen getragenen Kuppel. Der von Palmen und Bougainvillea überwucherte Garten ist eine Oase der Ruhe. Die Altstadt Palmas selbst ist ein Labyrinth aus engen Gassen, versteckten Innenhöfen und historischen Stadtpalais. Besonders sehenswert sind die Plaça de Cort mit der jahrhundertealten Olivenbaums und dem Rathaus, der Passeig del Born als elegante Flaniermeile und das Viertel um die Kirche Santa Eulàlia.
Die Serra de Tramuntana – UNESCO-Weltkulturerbe seit 2011
Valldemossa und die Kartause – Chopin und George Sand
Das malerische Bergdorf Valldemossa, in ein fruchtbares Hochtal der Tramuntana eingebettet, ist einer der meistbesuchten Orte Mallorcas. Die Kartause von Valldemossa, das ehemalige Kartäuserkloster aus dem 14. Jahrhundert, ist weltberühmt als Winterrefugium des Komponisten Frédéric Chopin und der Schriftstellerin George Sand, die hier den ungewöhnlich kalten Winter 1838/39 verbrachten. Die authentisch erhaltene Zelle, in der Chopin lebte und einige seiner schönsten Werke – darunter die berühmten Préludes – komponierte, ist als Museum erhalten und beherbergt sein originales Pleyel-Klavier und wertvolle Originalmanuskripte. Der Klostergarten mit seinem Blick über das Tal und die Berge ist einer der friedvollsten Orte der Tramuntana. Im Sommer finden hier Klavierkonzerte mit Werken Chopins statt.
Deià – Das legendäre Künstlerdorf über dem Meer
Deià, malerisch an einem steilen Berghang über dem tiefblauen Meer gelegen, ist das legendäre Künstlerdorf Mallorcas mit einer magischen Anziehungskraft auf Kreative aus aller Welt. Der britische Dichter und Schriftsteller Robert Graves, Autor von Ich, Claudius, lebte hier über 50 Jahre bis zu seinem Tod 1985, und sein ehemaliges Wohnhaus mit dem schattigen Garten und weitem Meerblick ist heute als Museum zu besichtigen. Das Dorf besticht durch seine außergewöhnliche Lage, die kunstvoll terrassierten Olivenhaine und den atemberaubenden Blick auf das Mittelmeer. Die engen Gassen mit ihren Steinhäusern, zahlreichen Galerien und exzellenten Restaurants laden zu ausgiebigen Spaziergängen ein. Die kleine Pfarrkirche auf dem Hügel und der nahegelegene Friedhof mit Gräbern internationaler Künstler sind stille, bewegende Orte.
Sóller und Port de Sóller – Das Tal der Orangen
Sóller, eingebettet in ein fruchtbares Tal der Tramuntana und bekannt als das duftende Tal der Orangen, ist eine der charmantesten Städte der Insel. Die Anreise mit der historischen Holzeisenbahn von Palma nach Sóller, die seit 1912 ununterbrochen durch die spektakuläre Berglandschaft fährt und dabei 13 Tunnel durchquert, ist ein Erlebnis für sich. In Sóller lohnt der Besuch des Botanischen Gartens mit seiner Sammlung mediterraner und endemischer balearischer Pflanzen sowie des prächtigen modernistischen Gebäudes der Banco de Sóller. Von Sóller aus fährt eine historische Straßenbahn weiter nach Port de Sóller, einer malerischen halbmondförmigen Bucht mit feinem Sandstrand und lebendiger Uferpromenade. Die Kirche Sant Bartomeu an der Plaça de la Constitució mit ihrer beeindruckenden Fassade ist ein weiteres Highlight.
Sa Calobra und der Torrent de Pareis
Die serpentinenreiche, atemberaubende Fahrt hinunter nach Sa Calobra an der Nordwestküste mit ihren unzähligen Haarnadelkurven und dem weltberühmten Nus de sa Corbata, dem Krawattenknoten, ist eine der spektakulärsten Autofahrten Europas. Am Ende der Straße wartet der Torrent de Pareis, eine tief eingeschnittene wilde Schlucht, die auf einem kleinen Kieselstrand direkt ins türkisfarbene Meer mündet. Die Wanderung durch die Schlucht ist eine der eindrucksvollsten Touren Mallorcas und führt durch eine karge, fast unwirklich schöne Landschaft, die von steilen Felswänden gesäumt ist.
Höhlen, Naturphänomene und prähistorische Stätten
Coves del Drach – Die Drachenhöhlen
Die Drachenhöhlen in Porto Cristo an der Ostküste gehören zu den beeindruckendsten und meistbesuchten Tropfsteinhöhlen Europas. Auf fast 1.200 Metern erstreckt sich ein faszinierendes unterirdisches System aus kristallklaren Seen und jahrtausendealten Tropfsteinformationen. Der absolute Höhepunkt ist der Martel-See, einer der größten unterirdischen Seen der Welt, auf dem ein kleines Boot mit klassischen Musikern eine stimmungsvolle Konzertfahrt unternimmt. Die Coves d’Artà im Nordosten mit ihren bis zu 40 Meter hohen Hallen und spektakulären Stalagmitenformationen sind weniger touristisch, aber nicht weniger beeindruckend.
Prähistorische Talayot-Stätten
Mallorca beherbergt eine der bedeutendsten Dichten prähistorischer Monumente im Mittelmeerraum. Die Talayot-Kultur blühte etwa von 1300 bis 123 v. Chr. Die bedeutendste Anlage ist Capocorb Vell im Süden mit fünf großen Turmstrukturen. Ses Païsses bei Artà ist eine der am besten erhaltenen prähistorischen Siedlungen mit einer vollständig erhaltenen Umfassungsmauer. Der Poblat Talaiòtic de s’Illot an der Ostküste und die Nekropole von Son Real bei Can Picafort geben faszinierende Einblicke in das Leben und die Bestattungskultur der ersten Mallorquiner.
Gärten und Parks
Die Jardins d’Alfàbia am Fuße der Tramuntana vereinen maurische, gotische und barocke Gartenarchitektur mit Wasserbecken, jahrhundertealten Platanen und einer prachtvollen Allee aus hundertjährigen Palmen. Die Jardines de Marivent in Cala Major, die Gärten der Sommerresidenz der spanischen Königsfamilie, sind im Sommer kostenlos zugänglich und beherbergen eine Skulpturensammlung mit Werken von Joan Miró. Der Botanische Garten von Sóller und der Naturpark Mondragó im Südosten mit seinen Wanderwegen und geschützten Buchten runden das Angebot ab.
Fazit – Mallorca als kulturelles Reiseziel
Mallorcas Sehenswürdigkeiten bieten eine faszinierende Reise durch über 3.000 Jahre mediterrane Kulturgeschichte in einer Landschaft von außergewöhnlicher Schönheit und Vielfalt. Von den steinernen Zeugen der rätselhaften prähistorischen Talayot-Kultur über die maurischen Bäder und die gotischen Kathedralen bis zur modernistischen Architektur – die Insel ist ein lebendiges Museum unter freiem Himmel. Kombiniert mit der spektakulären Natur der Tramuntana, den unterirdischen Höhlenwelten und den liebevoll gepflegten Gärten ergibt sich ein Bild Mallorcas, das weit über Strand und Sonne hinausgeht und Besucher immer wieder aufs Neue überrascht und begeistert. Wer sich die Zeit nimmt, die kulturellen Schätze der Insel zu entdecken, wird mit einer völlig neuen Perspektive auf dieses mediterrane Juwel belohnt.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was kostet der Eintritt in die Kathedrale La Seu in Palma de Mallorca?
Der Eintritt in die Kathedrale La Seu beträgt 9 Euro. Sie ist montags bis samstags von 10 bis 17:15 Uhr geöffnet. Der Besuch der Dachterrassen mit Führung kostet zusätzlich 15 Euro. Die gotische Kathedrale Santa María ist das Wahrzeichen Palmas und eine der beeindruckendsten Kathedralen Europas.
Welche UNESCO-Weltkulturerbestätten gibt es auf Mallorca?
Die UNESCO hat auf Mallorca zwei Stätten zum Weltkulturerbe erklärt: die Serra de Tramuntana als einzigartige Kulturlandschaft, die seit 2011 Welterbe ist, sowie die Kathedrale von Palma zusammen mit anderen bedeutenden Bauten. Zusätzlich sind Dutzende weiterer Orte von herausragender kultureller und historischer Bedeutung.
Warum ist Valldemossa auf Mallorca so berühmt?
Valldemossa ist weltberühmt für seine Kartause, ein ehemaliges Kartäuserkloster aus dem 14. Jahrhundert. Dort verbrachten der Komponist Frédéric Chopin und die Schriftstellerin George Sand den Winter 1838/39. Chopins authentisch erhaltene Zelle dient heute als Museum und beherbergt sein originales Pleyel-Klavier sowie wertvolle Originalmanuskripte.
Was kann man in den Coves del Drach, den Drachenhöhlen, erleben?
Die Coves del Drach in Porto Cristo gehören zu den beeindruckendsten Tropfsteinhöhlen Europas und erstrecken sich über fast 1.200 Meter. Höhepunkt ist der Martel-See, einer der größten unterirdischen Seen der Welt, auf dem ein kleines Boot mit klassischen Musikern eine stimmungsvolle Konzertfahrt unternimmt.
Wann zeigt die Rosette der Kathedrale von Palma das Lichtspiel der Acht?
Das spektakuläre Lichtspiel der Kathedrale La Seu entsteht zweimal im Jahr: zur Wintersonnenwende am 21. Dezember und zur Sommersonnenwende am 21. Juni. Dann projiziert das farbige Licht der großen Rosette eine leuchtende Acht auf die gegenüberliegende Wand und die kleinere Rosette. Die Rosette misst fast 14 Meter im Durchmesser.
Wie erreicht man Sóller von Palma aus?
Sóller erreicht man von Palma mit der historischen Holzeisenbahn, die seit 1912 ununterbrochen durch die Berglandschaft fährt und dabei 13 Tunnel durchquert. Von Sóller fährt eine historische Straßenbahn weiter nach Port de Sóller, einer halbmondförmigen Bucht mit Sandstrand. Sóller ist als duftendes Tal der Orangen bekannt.
Welche prähistorischen Talayot-Stätten gibt es auf Mallorca?
Die bedeutendste Talayot-Anlage ist Capocorb Vell im Süden mit fünf großen Turmstrukturen. Ses Païsses bei Artà zählt zu den am besten erhaltenen Siedlungen mit vollständiger Umfassungsmauer. Weitere Stätten sind der Poblat Talaiòtic de s'Illot an der Ostküste und die Nekropole von Son Real bei Can Picafort. Die Talayot-Kultur blühte von etwa 1300 bis 123 v. Chr.
Was macht das Castell de Bellver bei Palma einzigartig?
Das Castell de Bellver ist eine der wenigen vollständig kreisrunden Burgen Europas und wurde zwischen 1300 und 1311 unter König Jaume II. erbaut. Es beeindruckt mit perfektem kreisrunden Innenhof, drei Rundtürmen und einem freistehenden Bergfried. Es beherbergt das Historische Museum der Stadt. Der Eintritt kostet 4 Euro.


